Gute Bilder erzeugen Interesse. Die Bildsprache deiner Website entscheidet mit darüber, ob deine Zielgruppe sich eingehender mit deinem Unternehmen beschäftigt oder zur Konkurrenz klickt. Daher ist die Bildoptimierung ein wirksames Mittel, um potenzielle Kunden auf deiner Seite zu halten. Dieser Artikel zeigt dir, wie sich eine Website gestalten lässt und du eine erfolgreiche Bildsprache entwickelst.

Bilder wecken Aufmerksamkeit

Überzeugende Fotos sowie Grafiken erzeugen bei Nutzern schneller Aufmerksamkeit als jeder Text, da das menschliche Gehirn Bilder um ein Vielfaches schneller erfasst als schriftliche Inhalte. Bildelemente fungieren als Türöffner zu den Emotionen des Betrachters.

Wer sich etwa ein Pasta-Rezept ansieht und darauf ein leckeres Nudelgericht sieht, wird die Zutatenliste sowie dazugehörige Erläuterungen umso lieber lesen. Schon allein das verlockende Bild frisch zubereiteter Nudeln erzeugt beim Nutzer automatisch die Sehnsucht nach einem ebenso schmackhaftem Gericht. Um mehr darüber zu erfahren und eventuell noch andere Rezepte zu entdecken, beschäftigt er sich eingehend mit deinen Inhalten, was als Katalysator für die Konversionsrate wirkt.

Zugleich überträgt sich der positive Bildeindruck auf dein Unternehmen. Ein gutes Beispiel für gelungene Bilder ist etwa die Internetpräsenz der Genussmanufaktur Wajos.

Die Bildsprache der Website orientiert sich am Corporate Design deiner Firma, um medienübergreifend eine visuelle Kontinuität zu gewährleisten. Das steigert den Wiedererkennungswert deiner Marke und schafft Vertrauen.

Was eine gute Bildsprache ausmacht

Bevor du dich an die Bildoptimierung deines Webauftritts begibst, solltest du dir zunächst folgende Fragen stellen:

1) Was sollen die Bildinhalte ausdrücken?
2) Wen sollen sie erreichen?
3) Mit welcher Bildsprache identifiziert sich dein Unternehmen?
4) Was spricht deine Zielgruppe an?

Erst wenn du die Antworten auf die vier Ausgangsfragen gefunden hast, geht es an die Bilderauswahl.

Wie du passende Bilder findest

Mehrere Faktoren entscheiden über die optische Wirkung der ausgewählten Bilder:

Hochwertige Qualität: Die auf der Website verwendeten Bilder wirken immer als Aushängeschilder deines Unternehmens. Der visuelle Eindruck ist das Erste, was der Besucher einer Internetseite mit der dahinter stehenden Firma assoziiert. Achte also auf ansprechende Inhalte und eine hohe Auflösung, die im Idealfall auch auf 4K-Displays noch scharf erscheint.

Fesselnde, einzigartige Bildinhalte: Durch den von Smartphones und Co. erzeugten multimedialen Inhalte-Überschuss sinkt die Aufmerksamkeitsspanne von Internetnutzern immer mehr. Fesselnde Bilder sind daher unerlässlich, um Interessenten auf einer Website zu halten. Die Konkurrenz ist nur einen Klick entfernt. Vermeide Stock-Fotos oder Grafiken aus Bildarchiven, da sie schnell austauschbar wirken. Am besten engagierst du einen professionellen Fotografen, der eine Affinität zu den Produkten deines Unternehmens hat, diese perfekt in Szene setzt und eine stringente Bildsprache entwickelt.

Klarheit erzeugen: Die Bildelemente sollten klar ausdrücken, auf was es ankommt. Überfrachtete Bereiche stören. Zudem gilt es einen Mix aus verschiedenen Stilen zu vermeiden (freigestellt, vollflächig etc.). Personenfotos bilden besser tatsächliche Mitarbeiter ab, als auf Modells zu setzen, die schnell unnatürlich perfekt wirken.

Textinhalte visualisieren: Wie sich eine Website gestalten lässt, hängt auch von den Texten ab. Wichtig bei der verwendeten Bildsprache ist eine Übereinstimmung mit dem Textinhalt der entsprechenden Seite. Bilder sollen neugierig auf Texte machen, deren Aussage unterstreichen sowie eventuell durch weiterführende Inhalte ergänzen.

Textwüsten aufbrechen: Kaum etwas schreckt Kunden auf einer Unternehmensseite mehr ab als lange Textwüsten. Lockere deine schriftlichen Inhalte daher außer mit Zwischenüberschriften auch immer wieder mit Bildern zwischen Textabschnitten auf. Das erleichtert es dem Nutzer erheblich, aufmerksam zu bleiben und dadurch den Text bis zum Ende zu lesen. Wenn Firmen eine Website gestalten, gilt es die optimale Balance zwischen Bild- sowie Textinhalten zu wahren.

Corporate Design beachten: Das Corporate Design verkörpert die visuelle Identität deines Unternehmens und gilt dadurch auch für die Bildsprache deines Online-Auftritts. Wie Firmen eine Website gestalten, hängt von der Branche ab. Im Kreativbereich etwa sind farbenfrohe, unkonventionelle Motive gern gesehen, während sie bei einer Anwaltskanzlei deplatziert wirken. Das firmeneigene Logo ist ein guter Orientierungspunkt für Bildkompositionen.

Design und Farben verkörpern Kontinuität: Klare Linien sowie wiederkehrende Bildmotive erzeugen eine visuelle Kontinuität, die sowohl Orientierung schafft als auch den Wiedererkennungswert erhöht. Dadurch wirkt das gesamte Design homogener, angenehmer und vertrauter. Wiederkehrende Symbole verstärken den Effekt.

Mut zu Videos: In Maßen eingesetzte Videos werten das Nutzungserlebnis auf. Sie regen die Sinne des Betrachters an und vermitteln komplexe Inhalte vergleichsweise einfach. Aber Vorsicht: Zu viele Video-Inhalte sorgen für Unruhe und lenken vom eigentlichen Seiteninhalt ab, was kontraproduktiv für das Ziel der Bildsprache ist.

Bildoptimierung wichtig für den Erfolg

Das Nutzerinteresse an deiner Website hängt von kaum etwas so sehr ab wie von der Bildsprache. In Sekundenbruchteilen entscheiden potenzielle Kunden anhand des Designs darüber, ob sich eine eingehendere Beschäftigung mit den Inhalten deiner Website lohnt.

Wie du deine Zielgruppe über das Webdesign am besten ansprichst und welche Bildoptimierung wirkt, erfährst du über Online-Analyse-Tools. Bei uns kannst du die Bildsprache deiner Website mit echten Menschen testen. Erfahre jetzt mehr über die Möglichkeiten zur Nutzer- und Marktforschung!